Freitag, 17. August 2012

"The Golden Lily" von Richelle Mead - Welch eine Fortsetzung!

 
Richelle Mead
The Golden Lily
417 Seiten
Erscheinungsdatum: 12.06.2012
Razorbill
ISBN-10: 1595143181


Die Fortsetzung von Bloodlines liest sich sehr gut, die Sprache ist relativ einfach, wie auch bei den Büchern zuvor.

Sydney Sage ist eine Alchemistin. Alchemisten sorgen dafür, dass die Vampire unter den Menschen unerkannt bleiben. In dem Fall sind es die reinen Vampire (Moroi, die je nach Element in der Lage sind Magie zu wirken) und Halbvampire (Dhampire). Die Strigoi sind davon ausgenommen, denn sie sind böse und herzlos und wollen nur töten - kurz gesagt: jeder will die Strigoi tot sehen.


Sydney wurde dazu abkommandiert die Identität von Jill, der letzten Verwandten von Lissa, der Königin in der Vampirwelt, zu verheimlichen und sie versteckt zu halten. Sie leben in Palm Springs in einem Art Internat. Zu der Truppe gehören Sydney, Jill, Jills Wache Eddy, eine zweite Beschützerin Angeline. Dimitri und Sonya, zwei ehemalige Strigoi die auf wundersame Art und Weise (durch Morois mit Geistaffinität) wieder in Moroi und Dhampir zurückverwandelt wurden, und nun versuchen herauszufinden wie das auch auf andere anwendbar wäre.


Dann wäre da noch Adrian. Ein merkwürdiger Typ, der ständig trinkt und raucht ohne Ende. Er hat eine Art Magie an sich, die sehr selten ist: Er ist affin zum Element Geist (Spirit auf Englisch). Das ist zwar die stärkste Art der Magie, aber auch die gefährlichste, denn nutzt man sie zu viel wird man verrückt - Alkohol unterdrückt das.


Sydney fühlt sich, durch die Alchemistenzugehörigkeit, unangenehm neben Vampiren und erst recht wenn diese ihre Magie einsetzen. Doch Stück für Stück scheint sie ihre Abneigung abzulegen und gewöhnt sich an die Gruppe und mag sie sogar. Dies geht immer weiter, untermalt von einer recht spannenden Geschichte einer Alchemistensubgruppe. Sydney und ihre Vampire sind in Gefahr. Trotzdem leben sie zwischendurch ein normales Leben, in dem immer wieder vorkommt, dass Sydney als sozial inkompatibel bezeichnet ist. Manchmal denkt man sich als Leser tatsächlich "Man Mädel siehst Du das denn nicht? Arg".


Am Ende kommt es zu einem Showdown und zum Teil werden die Wünsche des Lesers erfüllt, zum Teil aber auch nicht. Dies lässt den Leser mit gemischten Gefühlen zurück, jedoch in freudiger Erwartung auf das nächste Buch.


Fazit:

Super Geschichte, super erzählt. Viele komplexe Charaktere und viele unterschiedliche Stränge die zusammenlaufen und eine unglaubliche Spannung erzeugen. Prima Fortsetzung!

Was ich besonders mochte:

Die komplexe Persönlichkeit Adrians und Sydneys Blindheit :D Es ist herrlich zu lesen wie sie die ganze Zeit auf das Knistern zwischen ihr und Brayden wartet und selbst nicht mitbekommt, dass sie das bei Adrian schon hat.


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