Samstag, 17. August 2013

"Fucking Moskau!" von Chris Helmbrecht - Von Wodkaräuschen, Partys und freizügigen Frauen



Fucking Moskau!
Sex, Drugs & Wodka
Chris Helmbrecht
224 Seiten
Erscheinungsdatum: 08.07.2013
Heyne
ISBN: 978-3-453-60249-6


Moskau gilt als die wildeste Stadt Europas. Es fließt viel Geld und die Leute wollen sich hemmungslos vergnügen. Seit nun schon neun Jahren lebt dort auch Chris Helmbrecht, der Partymacher der Schönen und Reichen. Er erzählt von heißen und freizügigen Frauen, eisigen Nächten, Wodkaräuschen, der Gier nach Geld und vielen weiteren Facetten einer Generation, die nie genug bekommt.

Fazit:

In einem sehr lockeren, einfachen und sympathischen Erzählstil nimmt Chris den Leser mit nach Moskau, mitten in die Partyszene. In kurzen Kapiteln wird man stets unterhalten, auch wenn man das Buch nur für ein paar Minuten in die Hand nimmt.

Die Charaktere bleiben bis auch Chris, den Protagonisten, kam länger als ein paar Kapitel. Chris selbst ist ein Partylöwe und reißt gerne Mädels auf. Am liebsten oft und immer wieder mal eine Andere. Alles ist insgesamt recht oberflächlich gehalten um dem Leser ein leichtes Unterhaltungs-Häppchen zu servieren.

Die Geschichte ist schnell zusammengefasst. Chris zieht nach Moskau, da er ohnehin kaum was zu verlieren hat. Dort wird er erst durch Julia gründlich in die kulturellen Gepflogenheiten wie das „gemeinsame Saufen“ eingeführt. Dieser Part war wirklich sehr witzig. Danach lernt Chris Moskau von einer anderen Seite kennen. Partys, Partys, Frauen, Frauen, Frauen…
Es gibt wirklich sehr viele sexuelle Abenteuer und Frauen sowieso. Zwischendurch habe ich mich gefragt wie Chris und seine Freunde oder Mitbewohner so wahnsinnig viel trinken können. Es ging eher nicht um die Masse sondern eher um den zeitlichen Rahmen.

Insgesamt ist dies ein schönes Unterhaltungsbuch für alle die nicht davor zurückscheuen einen Trip durch nicht unbedingt die schönste Seite Moskaus zu unternehmen, wo die Menschen exzessiv in die Nacht feiern und nur auf Abenteuer mit vielen fremden Menschen aus sind ohne über Konsequenzen auch nur ein Wort zu verlieren. Es geht um die nimmer satte Partygesellschaft, die schon so viel Geld, Alkohol und Frauen gesehen hat, dass alles immer eine Nummer größer, lauter und ungezügelter sein muss um noch Aufmerksamkeit zu erregen. Wenn man sich davon nicht abschrecken lässt, dann erfüllt dieses Buch seinen Zweck: Den Leser in ein anderes Land zu entführen und ihn kurzweilig zu unterhalten.

Was ich besonders mochte:

Die Saufereien in der Familie und die ganze Beschreibung welche Rolle Männer und Frauen dabei haben war einfach urkomisch.



Vielen Dank für dieses Rezensionsexemplar an:

  

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