Montag, 28. Juli 2014

"Die Auslese" von Joelle Charbonneau - Ein Muss für Dystopie-Fans!

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Die Auslese 1
Nur die Besten Überleben
Joelle Charbonneau
Dystopie
416 Seiten
Erscheinungsdatum: 26. August 2013
Penhaligon
ISBN: 978-3-7645-3117-1


In der Vergangenheit wurde der Großteil der Welt unfruchtbar gemacht oder ausgelöscht. Um solche Vorfälle in der Zukunft zu verhindern, werden nur die Besten Absolventen der Schule getestet, ob sie für ein Führungsamt geeignet sind.
Auch Cia möchte zu dieser Auslese gehören und freut sich dementsprechend sehr darüber, als sie auserwählt wird. Doch schnell verfliegt die Freude, nachdem der erste Kandidat stirbt. Cia merkt nun schnell dass es um Leben und Tod geht, denn jede falsche Entscheidung wird bitter bestraft.

Fazit:

Der Leser erlebt die Auslese in der Haut der Protagonistin Cia. Sie ist schlau, denkt viel nach und beobachtet gut. Dadurch sind ihre Gedanken nicht komplett wie die einer 16-jährigen. Das ist erfrischend und macht einen guten Eindruck. Der Text an sich ist gut gegliedert. Es gibt nicht zu viele Beschreibungen, aber auch nicht zu wenig. Es ist sehr spannend und mitreissend geschrieben und zieht den Leser sofort in den Bann.

Die Charaktere sind schnell beschrieben. Hauptsächlich geht es um Cia und Tomas. Cia ist 16 und hat Träume, große Träume. Doch als sie auserwählt wird und ihre Träume scheinbar näher rücken, muss sie feststellen, dass es nicht ganz so ist, wie sie es sich erträumt hat. Doch sie will nicht aufgeben und die Prüfungen bestehen, alleine schon, damit die anderen nicht umsonst gestorben sind.
Tomas ist Cias Schulkamerad und Mitstreiter bei der Auslese. Er ist gutherzig und sympathisch, hat aber auch ein paar Flecken auf seiner Weste.
Es gibt viele zusätzliche Charaktere, die wirklich gut beschrieben sind, sogar wenn sie nur eine kurze Rolle hatten. Das sorgt für ununterbrochene Unterhaltung.

Die Geschichte ist eine Dystopie, und zwar eine die sehr an Tribute von Panem erinnert. Nach einem zerstörerischen Krieg, versucht die Zivilisation wieder Land zu gewinnen, denn fast alles ist zerstört. Dabei sind die Menschen wieder in Distrikte unterteilt. Jeder Distrikt versucht so gut es geht sich weiterzuentwickeln und neue Errungenschaften zu sichern und die Hauptstadt profitiert und lebt im Überfluss.
Jedes Jahr werden einige Kandidaten, je nach ihren Schulergebnissen, für die Auslese auserwählt. Die Auslese besteht aus vielen Prüfungen, um starke Anführer hervorzubringen. Doch es sind nicht nur harmlose Tests. Als es ein erstes Opfer gibt, ist es bereits zu spät um auszusteigen und Cia muss alles geben um bloß keinen Fehler zu machen. Dabei sind ihre Gegner auch sehr schlau, und versuchen nicht nur selbst voranzukommen, sondern auch andere dabei schlecht abschneiden zu lassen.

Insgesamt bin ich begeistert. Es ist eine spannende und sehr gelungene Dystopie, die mit Tribute von Panem locker mithalten kann, und trotz Gemeinsamkeiten doch unterschiedlich genug ist. Nun warte ich sehnsüchtig auf den nächsten Teil dieser Trilogie!

Was ich besonders mochte:

Das Ende war anders als erwartet. Ich bin gespannt wie es weitergeht!



 Vielen Dank für dieses Rezensionsexemplar an:
http://www.randomhouse.de/penhaligon/

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