Mittwoch, 24. Juni 2015

Black Dagger VS Fallen Angels

Huhu ihr Lieben,

vielleicht habt ihr auch schon oft Rezensionen von Black Dagger Romanen mit denen der Fallen Angels Serie verglichen und euch gefragt: Ist Fallen Angels nun ähnlich oder werde ich beim Lesen enttäuscht sein?
Mir kam die Frage öfters und da ich nun beide Serien angelesen habe, wollte ich meine Erfahrung hier teilen, damit Unentschlossene noch einen weiteren Vergleich haben. :)


http://www.barnesandnoble.com/w/dark-lover-j-r-ward/1100315350?ean=9780451216953&itm=1&usri=9780451216953 http://www.barnesandnoble.com/w/covet-j-r-ward/1100623102?ean=9780451228215


Schreibstil:
Der Schreibstil beider Serien ähnelt sich sehr. Man trifft die übliche ruppige Formulierung und dominante Art. Allerdings wirkt der Fallen Angels Schreibstil etwas weicher, wenn man Black Dagger bereits gelesen hat. Es wirkt einfach als werde etwas weniger geflucht oder es ist das bisschen mehr Selbstbewusstsein, das mehr bei Black Dagger vorhanden ist.

Charaktere:
Hier geht der Punkt eindeutig an Black Dagger. Von ersten Moment hat man das Gefühl die jeweiligen Protagonisten zu kennen und lieben zu müssen. Sie erfüllen zwar jedes Mal den Macho Stereotyp, aber wer die Serie mag, der will es ja auch so. ;) Man fiebert, leidet, lacht und kämpft mit. 
Bei Fallen Angels war die Bindung an den Protagonisten, oder an die beiden Protagonisten, nicht so stark. Jim bleibt eher ein bisschen im Dunkeln. Man erfährt seine Gedanken, aber es fehlt die mitreißende Leidenschaft. Ein bisschen mehr davon fand man in Band eins bei Vincent. Der war schon Black Dagger angelehnt, aber dennoch nicht so stark ausgemalt wie eben die Brüder. Das kann man teilweise dadurch erklären, dass hier eben zwei Schicksale erklärt werden und die Einführung schwieriger ist. Aber da wäre dann eben mehr Stoff angebracht gewesen. Das war bei BD besser gelöst.

Geschichte:
Starke, männliche Vampire mit viel Sexappeal gegen gefallene, verletzlichere Engel.
Auf den ersten Blick zieht es mich zum ersten hin, aber das ist sicherlich Geschmackssache. Insgesamt geht es aber bei BD um Liebe, Kampf, Sex, Leidenschaft und Macht. Das ist eine große Palette und das ganze wird in einer großen eigenen Welt gut umgesetzt. Vielleicht wirkt es auch nur so, weil die Protagonisten den Leserinnen das Hirn vernebeln, aber das spielt keine Rolle. Man liebt es oder nicht.
Bei FA geht es darum die Welt vor dem Untergang zu bewahren, aber nicht in einer epischen Schlacht, sondern durch einen Spieler, den man aufs Feld schickt. Er muss es schaffen das Leben von 7 Menschen auf die positive Bahn zu lenken, hat aber auch Gegenspieler. Die Idee klingt gut und ist auch sehr unterhaltsam. Aber es wird keine große welt kreiert, sondern man hat das Gefühl, dass nach dem ersten band eine neue Geschichte kommt. Das lässt die Vorfreude zumindest bei mir schmaler ausfallen. Ich liebe Fortsetzungen, aber keine einzelnen Stories. man weiß nicht was einen als nächstes erwartet. Werden die Charaktere cool sein oder nicht? Bei BD hat man die nächsten Charaktere immer ein oder mehrere Bände im Voraus kennengelernt, was die Sache sehr erleichtert hat.

Insgesamt:
Für mich als BD Fan ist Fallen Angels (und ja ich habe nur einen Band gelesen) bei Weitem nicht mit BD zu vergleichen gewesen. Es war aber auch nicht so schlimm. Es war unterhaltsam und ich habe das Buch gerne gelesen, aber ich habe auch keinen besonderen Drang mir den nächsten Band anzuschaffen. Wäre ich nicht mit so hohen Erwartungen da dran gegangen, dann würde ich vermutlich weiterlesen. Aber wer etwas Ähnliches wie BD erwartet, sollte lieber weitersuchen. Da waren die Serien von Lara Adrian und Christine Feehan näher dran.

Hat hier noch jemand Erfahrungen mit BD und FA? Wie fandet ihr die Serien?

Über Meinungen würde ich mich freuen :)

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